Roadtrip Norwegen

5 Wochen  an der Westküste  entlang    bis  zu den Lofoten

Es war soweit, der langersehnte und geplante Trip durch Skandinavien sollte starten.

Wir waren aufgeregt, schließlich hatten wir schon lange von dieser unglaublichen Natur geträumt.

Was würde uns erwarten?

Unser acht wöchiger Trip durch Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland hätte nicht schöner und erlebnisreicher sein können.

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Unsere Reiseroute durch Norwegen

 
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Weltreise Vorbereitungen

Sie dir auch unser Q&A  zu diesem Roadtrip an 

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Stop 1 - Dänemark's Ostküste

Innerhalb einer kurzen Fahrt von etwa 5 Stunden erreichten wir unseren ersten Stop in Dänemark.

Die Küste mit dem kleinen Leuchtturm hat ihren ganz eigenen Charme. Hier verbrachten wir einen entspannten Nachmittag und schliefen auch dort auf dem Parkplatz. Fünf Camper sind hier erlaubt und es sind auch Toiletten vorhanden.

 

Wir genossen entspannte Tage mit dem Blick aufs Meer. Wir schliefen noch eine Nacht bei Fejrup direkt am Strand.

Bevor es für uns auf den Roadtrip Richtung Norwegen ging, verbrachten wir mit Raphael’s Eltern ein paar Tage in einem Ferienhaus in Dänemark. Ein richtig tolles Ferienhaus, wo es sich richtig ausspannen lässt.

Hier* haben wir gebucht. 

Abfahrt Richtung Norwegen

Unsere Colorline Fähre ging um 9:00 Uhr von Hirtshals. Man muss eine Stunde vor dem Boarding dort sein. Wir waren sogar zwei Stunden eher da, ein wenig aufgeregt waren wir irgendwie schon. Es war schließlich unsere erste Überfahrt mit Manni. Es ist aber alles super unkompliziert und man muss wirklich nicht aufgeregt sein. Man checkt mit seinen Tickets ein, wird einer Warteschlange zu geordnet und wartet dann bis man auf die Fähre fahren kann. Dort weisen dir Einweiser dann einen Platz zu.

Die Fahrt dauerte ca. 3:15 Stunden und kostete uns 150 € (ohne Dachträger wären es 100 € gewesen).

Die Fähre war relativ gut ausgestattet und es gab dort Restaurants, Cafés und Spielecken für Kinder.

Als die Fähre im norwegischen Kristiansand anlegte, ging alles recht schnell und unkompliziert und Manni rollte erstmals auf norwegischem Boden.

 

Der Grenzübergang war super entspannt und niemand wollte etwas von uns sehen, geschweige  denn sehen, was wir für Proviant dabei haben. Dennoch solltet ihr euch vorab  über die Zollbestimmungen informieren und definitiv auch daran halten. 

Wir machten uns erstmal auf dem Weg zu einem Stellplatz, denn wir waren ein bisschen erledigt. Wir schliefen in der Nähe von Mandal auf einem kleinen Rasenparkplatz an einem wirklich schönen See.

Hier kamen am Abend noch etwa fünf andere Camper.

Wir nutzten die Gelegenheit gleich mal unsere Boards auszupacken. Der See ist relativ groß und hat viele der typischen Inseln auf denen man eine kleine Pause oder Picknick einlegen kann.

Stop 2  - Flekkefjord

Am nächsten Tag machten wir uns Richtung Flekkefjord auf.

Eine süße kleine Altstadt, die aus weißen Holzhäusern besteht.

Hier war selbst während der Hochsaison nur wenig los und wir flanierten durch die kleine Innenstadt.

Wir fuhren weiter nordwestlich und schliefen am Rande der Straße mit dem Blick auf einen kleinen Fjord. Diesen Platz hatten wir ganz für uns allein – hach, ich liebe Norwegen dafür.

 

Stop 3 - Kanel Stranda

Wir sind ziemlich zufällig beim Kanel Stranda gelandet. Eine wunderschöne Küste mit tollen weißen Stränden und direkt an einem Wald gelegen.

Wenn ihr Zeit habt und das Wetter gut ist, lasst es euch nicht entgehen!

Dort gibt es auch einen tollen Campingplatz direkt zwischen den Pinien gelegen, auf dem wir aber nicht übernachtet haben.

Stop 4  - Lindsens Fyr

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zum ältesten (1656) und zugleich südlichsten Leuchtturm auf dem Festland Norwegens.

Die Gegend um ihn herum ist wirklich schön und so weit man schauen kann sieht man nur Wasser.

Der Eintritt zum Gebiet des Leuchtturms beläuft sich auf ca. 8,50€ was völlig ok ist.

Stop 5  - Manafossen Wasserfall

Wir fuhren weiter Richtung Kjeragbolten und hielten beim Manafossen Wasserfall. Ein schöner Wasserfall, der über eine kurze aber relativ anspruchsvolle Wanderung zu erreichen ist.

Der Wasserfall ist schön und lohnt sich auf jeden Fall, wenn man mehr Zeit zur Verfügung hat.

Hast du nur sehr begrenzte Zeit würde ich ihn nicht unbedingt weiterempfehlen, da man einen kleinen Umweg fahren muss und man noch eine Menge Wasserfälle in der Nähe von Odda besuchen kann, die genauso schön sind.  

Stop 6 -  Stavanger

Stavanger ist bei Touristen unglaublich beliebt. Wir waren nicht in Stavanger, da Regen für die nächsten Tage angesagt war und wir unbedingt die Kjeragbolten Wanderung machen wollten.

Stop 7  - Kjeragbolten Wanderung

ca. 11 Km   |    6- 10   Stunden   |   30 € Parkgebühr

Wir wussten ehrlich gesagt kaum, was uns bei dieser Wanderung erwartet, bis auf einen tollen Ausblick auf den Lysefjord.

Der Wanderweg entpuppte sich jedoch als sehr anspruchsvoll, weswegen wir ihn nicht weiterempfehlen, wenn du mit kleinen Kindern oder Hunden, die sich beim Wandern eher schwer tun, unterwegs bist. Man klettert teilweise mit Hilfe von Stahlketten steile, glatte Felsen hinauf. Es gibt drei Anstiege, die relativ anspruchsvoll sind, wenn man nicht regelmäßig wandert.

 

Hier kannst du dir in unserem Vlog ein Video zur Wanderung ansehen:

 

 

 

Wanderschuhe sind hier auf jeden Fall von Vorteil!

Die Aussicht vom über 1000 Meter über dem Lysefjord ragenden Kjeragbolten ist wunderschön.

Man kann auch auf den Kjeragbolten drauf steigen. Es ist weniger "schwer" als gedacht, denn der Übergang ist sehr breit und der Stein ist sehr eben und flach. Dennoch steht man auf einem nur 5 m³ breiten Stein in 1110 Meter über dem Grund. Ohne Sicherung. Ohne Absperrung.

Ich habe Leute sogar Sprungfotos machen sehen - ganz schön leichtsinnig. Das sollte auf keinen Fall unterschätzt werden.

Dennoch steigen die meisten auf den Fels und in all den Jahren gab es hier keinen Unfall. Dennoch sollte man dafür schwindelfrei sein.

Zu Stoßzeiten und vor allem in der Hauptsaison ist die Schlange zu dem sehr lang, sodass man ca. 30 - 40 Minuten Wartezeit einplanen sollte, wenn man hinauf möchte.

Freunde berichteten uns, dass morgens ( Start 6.00 Uhr) in der Hauptsaison nur eine Hand voll Menschen da sein soll. Es war aber auch Wolken verhangen und so krass nebelig, dass man kaum den Fjord sehen konnte. Das ist im Sommer morgens sowie Abends öfter der Fall.

Auch die Fahrt dorthin ist bereits unglaublich schön und auf dem Weg dorthin sind viele wunderschöne Stellplätze, die bei Park4Night eingetragen sind.

Stop 8 - Lysebotten Straße

Die Lysbotten Straße führt über 27 extreme Haarnadelkurven 640 Meterbergab zur Einmündung des Lysefjords. Die Straße hat es wirklich in sich und sollte nicht unterschätzt werden, vor allem wenn du ein älteres Auto mit nicht allzu viel PS hast. In der Hälfte der Strecke erwartet dich ein wirklich enger und nicht beleuchteter Tunnel, indem es mit zwei Autos schon sehr eng wird.

Unten im Tal gibt es jedoch nicht viel zusehen. Dort hält lediglich eine Fähre und ein Campingplatz befindet sich dort. Die Fahrt ist aber auf jeden Fall sehr erlebnisreich.

Stop 9  -   Preikestolen Wanderung
ca. 8 Km   |    4 Stunden   |   25 € Parkgebühr

Um zum Preikestolen zu wandern, kommt man nicht drum herum, irgendwie den Lysefjord zu überqueren. Wer nicht zum Kjeragbolten wandern möchte kann via Stavanger durch einen Tunnel auf die andere Seite gelangen. 
Es gibt auch die Möglichkeit eine Fähre von Lysbotten nach Oanes zu nehmen. 
Diese dauert ca. eine Stunde und kostet etwa 20-30 € .
Wir haben die Fähre von Forsand nach Oanes  für ca. 12 € genommen. 
Es gibt mehrere Möglichkeiten den Lysefjord zu überqueren. 


Die Tages Parkgebühr beim Preikestolen beträgt 25 €, welche an einer Schranke bezahlt wird. 
Man kann auch am Straßenrand vor dem Parkplatz parken.

Man muss dann aber etwa zwei Kilometer extra Weg einplanen. 
Der Wanderweg ist gut angelegt und nicht sehr anspruchsvoll. Es gibt drei Anstiege, die aber nicht allzu steil sind und über Felsstufen herauf führen. 

Hier kannst du dir die Wanderung in unserem Vlog ansehen

 

 

 

 

 


Uns wurde gesagt, dass es vormittags und mittags brechend voll dort ist, da auch Kreuzfahrt Passagiere mit Bustouren hier her kommen. Wir sind um 18 Uhr gestartet und hatten nicht mit Menschenmassen zu kämpfen. Dank der Mitternachtssonne kann man auch spät am Abend noch wandern und so Menschenmassen aus dem Weg gehen.
Der Ausblick über den kompletten Fjord ist atemberaubend und auch die steile Felswand ist ein tolles Fotomotiv. 

Nachdem wir nach der Wanderung am Parkplatz zurückkehrten, fuhren wir auf einen Stellplatz direkt an einem kleinen See und spannten ein wenig aus.
 

 

Stop 10 - Himakånå Wanderung

5,8 Kilometer  |  ca. 2 Stunden

Wir entschieden uns auch die weniger bekannte Himakånå Wanderung zu machen.

Eine kleine Felszunge, die über den Lysevatnet See ragt. Der Form des Sees erinnert an einen Fjord, was ihn sehr attraktiv macht.

Die kleine Himakånå gilt als kleiner Geheimtipp und wird eher selten von Touristen angesteuert.

Wir starteten wieder recht spät und hatten den Wanderweg so gut wie für uns allein. Der Weg startete durch eine kurze Wald Passage mit leichten Anstiegen und führt über Farmland weiter mit schönen Ausblicken. Über einen etwas steileren Aufstieg gelangt man dann schließlich bei der 357 Meter hohen Mini Trolltunga.

Die Wanderung ist nicht besonders anspruchsvoll -  dennoch sind gute Schuhe empfehlenswert.

Tatsächlich waren wir dort nur mit einem anderen Pärchen und waren genau pünktlich zum Sonnenuntergang dort.

Uns hat dieser Ort verzaubert und überwältigt. Wir hatten keine Erwartungen an diese Wanderung, da man sie wie die vielen anderen berühmten Wanderungen Norwegens nicht schon auf zig Tausenden Bilder gesehen hat. Zudem waren wir dort so gut wie allein und konnten diesen Ort richtig genießen, anders als den Kjeragbolten oder den Preikestolen zur Hauptsaison.

Stop 11   - Odda Region

Richtung Odda warten eine Menge toller Wasserfälle auf einen.

Wir schauten uns den Langfossen, Matefossen und Látefossen an.

Wundervolle Wasserfälle, die auch noch direkt auf der Route liegen.

Odda an sich ist ziemlich unspektakulär, jedoch Ausgangspunkt für eine Wanderung zur berühmten Trolltunga.

Stop 12   - Trolltunga 

23-27 Kilometer  |   10 Stunden

Wir wanderten nicht zur Trolltunga aus verschiedenen Gründen:

  1. Die Parkgebühr liegt bei 50 €!

  2. Die Wanderung ist 28 km lang ( es sei denn man nimmt noch ein Bus für nochmal ca. 12 € extra) dann sind es nur noch 22 km.

  3. Die Wanderung soll sehr sehr voll sein, sodass man in der Hauptsaison fast eine Stunde Wartezeit einplanen muss um das legändere Foto zu schießen.

  4. Bei uns war tagelanger, schwerer Regen angesagt

  5. Im Nachhinein bereuen wir es auch nicht und sind auch nicht traurig drum, auch wenn die Wanderung und der Ausblick mit Sicherheit toll ist.

Stop 13 - Buarbreen   Gletscher Wanderung

Wir entschieden uns stattdessen die Wanderung zum Buarbreen Gletscher ganz in der Nähe zu machen. Man kann direkt dort auf dem Grundstück eines Bauern parken. Die Parkgebühr beträgt 15 €, man darf hier dann aber auch über Nacht stehen. Wir finden den Preis fair, da der Ort wirklich wunderschön ist und man einen tollen Blick auf den Gletscher hat.

Auf dieser Farm leben viele Tiere, unter Anderem laufen Schafe und Highland Kühe frei herum, was ziemlich cool ist.

Die Wanderung ist gut zu machen und bietet tolle Aussichten und ist sehr abwechslungsreich.

Aufgrund des vielen Regens mussten wir viele kleine Wasserfälle überqueren, was eine Abenteuerstimmung mit sich brachte. 

Stop 14   - Bergen

Mit der Fähre (für 12 €) ging es dann über den zweitlängste Fjord Norwegens, den Hardanger Fjord weiter nördlich.

Wir hielten kurz am Steinsdalsfossen, der direkt auf dem Weg lag und fuhren nach Brygge.

Man kann gut außerhalb parken und bis in die Stadt laufen, sodass man keine Parkgebühren zahlen muss. Brygge ist an sich eine süße Hafenstadt. Sie hat uns aber nicht so besonders gefallen.

Wir kommen aus Bremerhaven und sind diesen Hafenstadtflair gewohnt, bzw. sind Schiffe und Fischmärkte für uns keine so große Besonderheit mehr. Zudem ist Brygge sehr von Touristen überlaufen.

Es halten dort in der Hauptsaison täglich fast 2-3 Kreuzfahrtschiffe. Dessen Gäste tummeln sich natürlich in der kleinen Hafenstadt herum.

Unserer Ansicht nach ist Brygge nicht unbedingt einen Abstecher wert, da die Anfahrt relativ weit ist und wir es nicht unbedingt so sehenswert finden.

Stop 15  -   Nærøyfjord

Dieser Fjord ist ein Nebenarm des Sognefjords und 17 Kilometer lang.

Der Nærøyfjord gilt als einer der schönsten Fjorde Norwegens und wird besonders wegen seiner schmalsten Verengung, die nur 250 Meter breit ist, oft besucht und befahren.

Auf dem Weg zum Sognefjord befindet sich der Lærdalstunnel, der mit seinen 24,5 Kilometern der längste Straßentunnel der Welt ist. Der Lærdalstunnel befindet sich in der Provinz Sogneog Fjordane und verbindet die Orte Aurlandsvangen in der Gemeinde Aurland und Lærdalsøyri in der Gemeinde Lærdal. Die 30 minütige Fahrt durch ihn durch kann sehr langweilig und sehr ermüdend sein, weswegen drei Rastplätze innerhalb des Tunnels eingerichtet wurden. 

Stop 16   - Sognefjord

Weiter ging es dann zum Sognefjord.

Dort kann man super an Ausbuchtungen an der Straße entlang stehen und den Ausblick genießen. Wir haben dort am Abend Schweinswale gesehen und sind am nächsten Tag mit unserem Boards raus und haben tatsächlich eine kleine Herde getroffen - für uns ein Wahnsinns Erlebnis.

Stop 17- Stabkirche Borgund

In der Nähe des Fjords befindet sich die Stabkirche in Borgund.

Ein Abstecher dorthin lohnt sich definitiv, denn sie ist eines der ältesten Holzgebäude Europas. Die Kirche gehört auch zu den besten Beispielen der norwegischen Kunst im Stabbaustil. Der Eintritt ist 9 € man kann aber so lange bleiben wie man möchte. Zumindest wurde uns nichts gesagt und wir waren recht lange dort.

Stop 18 - Jostalsbreen National park

Der Gletscher ist der größte europäische Festlandsgletscher mit einer Länge von 40 km. Er liegt im Norden der Provinz Sogn og Fjordane nördlich vom Sognefjord. Es ist ein 506  km² großer National Park. Dort kann man richtig tolle Wanderung machen und unglaublich viele Gletscher und Gletscherseen bewundern.

  • Briksdalbreen Wanderung

Sie dauert etwa 1,5 Stunden hin und zurück uns ist wirklich einfach zu machen und wunderschön. Der Wasserfall unterwegs dorthin ist atemberaubend und der Blick auf den Gletscher am Ende der Wanderung sowieso! Es hat uns unglaublich gut gefallen. Man kann dort auf dem Parkplatz für ein paar Euro übernachten und auch eine Dusche nehmen.

  • Oldevatnet

Der Gletschersee ist wunderschön und wir nutzten die heißen Tage um an dem tollen See mit Blick auf den Gletscher auszuspannen. Es gibt eine tolle kleine Picknick Area direkt neben der nur leicht befahrenen Straße nur ein paar Meter vom Gletschersee entfernt. Ein toller Ort um auszuspannen.

  • Lovatnet

Vom Oldevatnet fuhren wir nur wenige Kilometer weiter zum Lovatnet um uns dort niederzulassen. Ehrlich gesagt gefiel uns dieser Gletschersee sogar noch ein bisschen besser.

Zudem ist er nicht so kalt und man kann sogar drin schwimmen gehen. Wir blieben dort zwei Tage und waren ein wenig mit unseren Boards auf dem See unterwegs.

Wir haben dort rechts neben der Straße in einer kleinen Ausbuchtung gecampt. Das geht aber nur mit kleinen Campern. Ansonsten gibt es die Möglichkeit auf dem Sande Camping Campingplatz zu stehen. Dieser ist unglaublich beliebt, da man dort direkt am Wasser mit Blick auf den See und den Gletscher stehen kann. In der Hochsaison ist der jedoch auch gerappelt voll und man muss Glück haben einen Platz und das auch noch mit toller Aussicht zu ergattern.

Für uns ist der Lovatnet einer der tollsten Orte in Norwegen.

Stop 19 - Gamle Strynefjellsveg

Zum Geiranger Fjord kann man durch einen Tunnel oder über die alte Bergstraße gelangen.

Wir empfehlen die alte Bergstraße, da sie nur ein kleiner Umweg, dafür aber unglaublich schön ist.

Die Aussichten sind atemberaubend. Wir haben dort oben auch die Nacht verbracht und waren seelenlos allein dort. Man hört in der Nacht überhaupt nichts bis auf die Wasserfälle, die weiter weg in den Bergen sind. Dort am Morgen die Schiebetür zu öffnen war einfach toll!

Stop 20 - Geiranger Fjord

Der Geiranger Fjord ist absolut atemberaubend und wunderschön -  jedoch auch übertrieben voll mit Touristen. Geiranger ist ein kleiner Ort, in dem nur ca. 250 Menschen leben. Täglich legen dort zwei Kreuzfahrtschiffe an und natürlich halten auch unzählige Busse und Camper hier.  Die Menschenmassen, die sich in dem kleinen Dorf tummeln sind nahezu unerträglich.

Im Winter wiederum ist es dort sehr ruhig, da dort aufgrund von erhöhter Lawinengefahr keine Passagierschiffe halten. 

Die Aussichtsplattform dort können wir aber absolut empfehlen. Schön für einen kleinen Halt, für einen längeren Aufenthalt jedoch viel zu voll und viel zu stressig.

Ohne Campingplatz in Geiranger zu übernachten ist schier unmöglich! Wir haben gerade so den allerletzten Platz auf dem Grande Hytteutleigeog Camping Platz ergattert.

Stop 21 - Ålesund

Hier hat es uns ziemlich gut gefallen.

Auch hier halten Kreuzfahrtschiffe und es sind viele Touristen unterwegs. Dennoch hat diese kleine Stadt ihren eigenen Flair und ist unserer Meinung nach einen Stop wert.  Besonders schön finden wir die Aussicht vom Berg Aklsa. Hier kann man über ganz Ålesund schauen und bei Nacht die schönen Lichter bewundern. Auf den Berg kann man ganz gut mit dem Auto fahren oder von der Stadt aus zu Fuß hoch gehen. Über den Stadtpark gelangt man über 416 Stufen nach oben.

Stop 22 - Atlantik Straße

Von Ålesund aus ging es für uns Richtung Atlantikstraße. Eine der berühmtesten Straßen überhaupt, die mehrere Desktop Wallpaper ziert. Es ist schon cool drüber zu fahren und die Ausblicke auf den Atlantik sind ganz besonders. Es gibt dort viele Ausbuchtungen am Straßenrand, wo man über Nacht stehen kann.

Die Atlantikstraße ist übrigens nicht mehr mautpflichtig :)

Möchte man aber weiter Richtung Nord fahren, erwartet einen dort ein Tunnel, der 14 € Maut kostet.

 

Stop 23 - Polarkreis

Wir entschieden uns ziemlich spontan noch weiter in den Norden zu fahren.

Trondheim ließen wir unterwegs liegen. Städte haben uns auf diesem Trip irgendwie so gar nicht gereizt und wir wollten so schnell wie möglich auf die Lofoten und diese wunderschöne Landschaft endlich durch unsere eigene Kameralinse ablichten.

Je weiter nördlich wir kamen, desto mehr veränderte sich die Landschaft. Vorbei waren die Fjorde und die kurvigen Bergstraßen. Stattdessen war die Landschaft relativ trist und die Straße ziemlich gerade. Dennoch war die Fahrt schön. Immer wieder fuhr man an Seen vorbei hatte eine Weitsicht in unglaubliche Landschaften. 

Nach etwa 10 Stunden Fahrt von der Atlantik Straße aus überquerten wir den Polarkreis.

Den Polarkreis zu befahren war schon ein cooles Gefühl. Noch nie zuvor waren wir so weit nördlich und vor allem nicht mit unserem eigenen Camper.

Nördlich des Polarkreises geht während des Mittsommers die Sonne nicht mehr unter und im Winter nicht mehr auf.

Am Polarkreis selbst gibt es nicht viel zu sehen, außer das "Artic Circle Center" ein kleiner Souvenir Shop mit Restaurant und einen Fels auf dem "Polarsirkelen" steht, den man natürlich symbolisch fotografieren kann um den Moment festzuhalten.

 

Stop 24  -   Bodø

In Bodø befindet sich die stärkste Gezeitenströmung der Welt "Saltstraumen".  Die Strudel, die durch die Strömung entstehen sind enorm und können einen Durchmesser von bis zu 10 Metern erreichen und gehen mehr als 4 Meter in die Tiefe. Dabei erreicht die Strömung eine Geschwindigkeit von 40km/h.

Hier kann man Jet Boat Touren buchen, die einen über die Strömung hin-und her fährt.

Am Ufer kann man hervorragend angeln. Hier wurde auch der Weltrekord- Lachs mit einem Gewicht von 22,7 kg gefangen. Von der Brücke, die über den Fluss führt hat man eine super tolle Aussicht auf das ganze Geschehen.

 

Von Bodø aus legt eine Fähre zu den Lofoten nach  Moskenes ab.

Sie fährt in der Hauptsaison mehrmals täglich.

Wir sind ohne Vorreservierung dort hingefahren und auch in der Haauptsaiosn ist das so ohne Probleme möglich. In der Regel braucht die Fähre knapp 4 Stunden für die Überfahrt. Da diese Fähre an dem Tag ausfiel, nahmen wir die Fähre, die 7 Stunden für die Überfahrt braucht und noch an

den kleinen Inseln dazwischen hält.

Die Fährüberfahrt kostet uns 100 € (mit einem Fahrzeug der Größere unseres T5. Für größere Fahrzeuge könnte es natülich teurer werden), egal welche Fähre man nimmt.

Mit dieser Fährüberfahrt spart man sich 640 Kilometer Landweg und sieben Stunden Fahrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                       

                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stop 25   -   Reine


Ein unglaublich malerisches Dorf, das zurecht viele Wallpaper und Poster ziert. Die kleinen roten Häuser in mitten dieser spitzen Berge sind wirklich einmalig. 

In Reine gibt es eine Menge Angebote für Unternehmungen vor Ort. Im Sommer kann man dort Bootstouren buchen, die einen um die kleinen Inseln herumschiffen und auch Vogelbeobachtungen werden angeboten.

Im Winter gibt es auch die Möglichkeit Waltouren zu buchen, da dann Orcas vor den Küsten schwimmen. 


Wir haben uns hier aber für einen Beach Clean-Up entschieden, den die Veranstalter einige Male im Sommer anbieten um die Strände der Lofoten zu säubern.

Es war eine super tolle Erfahrung, da es auch unser erster organisierter Clean-Up war.


Anitas Seafood in Reine ist eine gute Anlaufstelle für alle, die Fisch mögen.

Hier kann man Stockfisch in allen möglichen Variationen kaufen und natürlich frischen Fischen probieren. In der Hauptsaison ist es hier jedoch unglaublich voll. 


Wir haben direkt in Reine mit Blick aufs Wasser und die Berge geschlafen.

Der Parkplatz ist auf Park4Night eingetragen und nur ein paar Meter vom Supermarkt im Zentrum entfernt. Die Übernachtung kostet 10€ pro Fahrzeug.
Kostenloses Trinkwasser ist vorhanden - die Toilette kostet 0,50 €.

 

Stop 26  -   Skagen Strand

Hier haben wir sehr viel Zeit verbracht. Der Strand ist wunderschön und auch nicht so gut besucht, wie all die anderen Strände.

Zudem kann man dort gut übernachten, auch wenn es eigentlich nicht gestattet ist. Dennoch haben hier unzählige Camper geschlafen, da hier auch Toiletten, Mülleimer und ein kleines Café vorhanden sind. Wem das aber zu unsicher ist kann auch am gegenüber liegenden Campingplatz übernachten.

Dieser ist sehr naturell angelegt mit Blick auf den Strand und kostet ca. 28 € mit dem Camper.

 

 

Stop 27- Ryten Wanderung - Kvalvika beach

5 Kilometer  |  ca. 2,5 Stunden

Die Ryten Wanderung ist sehr bekannt auf den Lofoten. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf den berühmten Kvalvika Beach. Ganz oben gibt es eine Felsformation von der man richtig coole Fotos machen kann.

Das Parken dort kostet 5 € für den ganzen Tag. Ein wenig weiter weg kann man umsonst neben der Straße parken. Man hat dann aber einen weiteren Wanderweg und man muss Glück haben, dass da noch Platz ist. 
Die Wanderung startet über einen angelegten Steg, den der Bauer angelegt hat. Der ganze Weg ist gut angelegt und wird gepflegt.  Nach dem Steg geht es direkt steil über einen Trampelpfad los und man wird direkt zu Anfang mit einer netten kleinen Aussicht belohnt.

Danach geht es kontinuierlich weiter nach oben, zwar nicht steil aber dafür lange. 
Man kann ab der Hälfte des Weges auch runter zum Strand wandern.
Ganz zum Schluss wartet noch einmal ein steiler Anstieg auf einen. 
Hat man diesen bewältigt hat man eine atemberaubende Aussicht über den Strand, das Meer und die Berge.


 

Stop 28  -   Hauckland Beach

Ein sehr schöner Strand mit klarem Wasser, der ein wenig an die Karibik erinnert. Der Hauckland Beach ist aber auch unglaublich beliebt und dementsprechend voll.
Zur Hauptsaison tummeln sich dort locker 100 Camper. Wir haben hier nur einen kurzen Stop gemacht, da wir uns nicht mit all den anderen auf einen Parkplatz quetschen wollten. Daher in der Hauptsaison nur für einen kurzen Besuch zu empfehlen. Am Skagen Strand hatten wir da mehr Ruhe und Platz. 

Stop 29   -  Unstad Beach
Ein toller wilder Strand, der von hohen spitzen Bergen umgeben ist und ein weltberühmter Surfspot ist. 
Er liegt hinter einer Bergkette und direkt an einem kleinen Dorf.  Die Fahrt zum Strand ist echt schön und einen Abstecher wert, wenn man in der Nähe ist.
Man kann hier für 10 € über Nacht stehen. Toiletten und Mülleimer sind vorhanden. 

Stop 30   -   Henningsvær 
Ein tolles kleines Städtchen, das zum Spazieren gehen einlädt. Hier befindet sich auch das wohl berühmteste Fußballfeld überhaupt, das viele Wallpaper ziert.
Hier wird zudem viel Stockfisch getrocknet, sodass man an jeder Ecke auf die Holzgestelle trifft.
Für Drohnenbesitzer ist die Stadt besonders interessant, denn von oben betrachtet sieht Haenningsvaer, auf Grund seiner vielen kleinen Inseln besonders cool aus! Wer keine Drohne hat es aber auch von oben betrachten möchte, hat die die Möglichkeit auf den Festvågtind yeet zu wandern. Eine super Aussicht ! 
Wir waren leider nicht ganz oben, da das Wetter zu schlecht war und man uns davon abgeraten hatte. Aber uns wurden Bilder gezeigt, die wirklich schön waren.

 

Henningsvær war unser letzter Halt in Norwegen, bevor wir weiter Richtung Schweden fuhren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch zwei Tipps für eure Reise durch Norwegen

Midsummer
Für uns war die Mitternachtssonne auf den Lofoten eine ganz besondere Erfahrung.

Wir waren zwar erst Ende Juli auf den Lofoten (der Höhepunkt der Sommersonnenwende ist am 21. Juni) dennoch war es selbst nachts noch unglaublich hell.

Die Sonne ging zwar unter, aber das auch nur für knapp vier Stunden und so richtig dunkel wurde es die ganze Nacht über nicht. 

 

Elche sichten - Tipps 
Fast jeder, der nach Norwegen fährt wünscht sich einen Elch in freier Wildbahn zu sehen.

Beeindruckende Tiere,  die eine Schulterhöhe von bis zu zwei Metern erreichen können und von Kopf bis Schwanz drei Meter lang werden können.


Man glaubt, dass sobald man ein "Achtung Elche" Straßenschild sieht, könnten die Elche  nicht mehr weit sein. 
Tatsächlich ist es relativ schwierig einen Elch  zu entdecken, wenn man auf Durchreise ist. 

Unmöglich ist es dennoch nicht, man muss nur aufmerksam sein. 

Meistens trauen sich Elche nur bei Dämmerung heraus. Möchte man also unbedingt welche sehen, sollte man bei Dämmerung fahren oder wandern gehen.

Elche in freier Wildbahn zu sehen war für uns ein ganz besonderes Erlebnis. Die ersten Elche haben wir erst nördlich von Trondheim Richtung Lofoten entdeckt.
 

 

 

 

 

 

Unsere gesamten Ausgaben:

Diesel      495 €

ca. 3500 km

Auf unserem acht wöchigen Roadtrip haben wir 8.800 Kilometer zurückgelegt.
Wir können heute nur schätzen wie viele Kilometer wir innerhalb Norwegens gemacht haben.
Vermutlich sind es 3.500 Kilometer von Kristiansand bis auf die Lofoten und von dort aus zur schwedischen Grenze gewesen.


Der Dieselpreis lag in Norwegen etwa bei 1,38 €/Liter im Südwesten und knapp 1,58 €/Liter im Norden Norwegens (Stand Sommer 2019).
Die Dieselpreise haben uns wirklich überrascht, da wir mit weit aus höheren Preien, besonders in der Hauptsaison gerechnet haben. Zudem halten sich unsere Sprit Kosten zu den gefahrenen Kilometern in Grenzen, wie ich finde. 

Verpflegung     ca. 484 €  

für 2 Personen

Dank unseres Dachträgers und der Kisten oben drauf konnten wir richtig viel Proviant bereits von Deutschland aus mitnehmen. Viele Lebensmittel sind im vergleich zu Deutschland teurer und bei einem längeren Aufenthalt summiert sich das schnell auf. 
Wir haben fast unsere gesamte Zeit in Norwegen nur frische Sachen nach kaufen müssen, das hat sich natürlich stark im Budget bemerkbar gemacht.

Haltbare Lebensmittel, die wir auf Vorrat für 5 Wochen Norwegen eingepackt haben:

  • Nuddeln 

  • Reis 

  • Gehackte Tomaten

  • Oliven

  • Dosengemüse (Champignons, Mais, Bohnen...)

  • Pesto

  • Asia Soße aus dem Glas

  • Soja Sauce

  • Kokosmilch

  • Currypaste

  • Haltbare Milch

  • Müsli

  • Süßigkeiten (unglaublich teuer)

  • Alkohol (unglaublich teuer)

 

 

Ungefähre Lebensmittelpreise in Norwegen:

  • 1L frische Milch                     1,90 €

  • Bananen                                 2,60 € /kg

  • günstiges Weißbrot              0,80 €

  • Mehrkornbrot                             4 €

  • Frischkäse 125g                     1,80 €

  • Gurke                                            2€

  • 4er Pack Zewa                         3,50€

  • Dosenmakrele 110g                    1€ 

  • Tomaten                                 5,40 € /kg

  • Paprika                                   5,90 € /kg

 


Lebensmittel sind im Supermarkt REMA 1000 am günstigsten, weswegen wir immer versucht haben dort einkaufen zu gehen. Besonders in größeren Ortschaften ist diese Kette zu finden.

In kleineren Dörfern befinden sich meistens teurere Supermärkte wie Bunnpris und EXTRA, die im Vergleich teurer sind, weswegen es sich lohnt in einem REMA 1000 die größeren Einkäufe zu erledigen.  

Aktivitäten    43,25 €  pp.

Aktivitäten sind in Norwegen verhältnismäßig günstig.

Die einzigen Ausgaben, die wir hier hatten beliefen sich fast nur auf Parkgebühren bei Wanderungen. Man kann natürlich auch mehr für Aktivitäten ausgeben und noch Bootstouren oder ähnliches buchen. Wir hatten aber kein Interesse daran und natürlich nur begrenztes Budget.
Ich muss aber sagen, dass nur sehr wenig Aktivitäten in Norwegen Geld kosten.
Unsere genauen Ausgaben für Aktivitäten:

  • 25 € Parkgebühr für die Preikestolen Wanderung

       (diese Gebühr lässt sich umgehen, wenn du ein paar Kilometer vor   

       dem Parkplatz, der über eine Schranke verfügt man Straßenrand parkst

       und bis zum Start der Wanderung läufst – etwa 1-2 km extra pro Strecke)

  • 30 €  Parkgebühr beim Kjeragbolten 

  • 15 € Parken beim Buar Gletscher

       (der Parkplatz ist aber wirklich schön und direkt vor dem Gletscher             

        gelegen mit Toiletten etc. Hier darf man dann auch über Nacht bleiben).

  • 13,50 € Essen in Bergen

  • 15 € Souvenirs

  • 9 € pp. Stabkirche Borgund

 

Fähren     332€

Die erste Fähre von Hirtshals nach Kristiansand war mit 150 €  (für zwei Personen plus Auto) die teuerste, die wir auf der ganzen Reise genommen haben.  

Wir mussten einen extra Aufschlag von 50 € zahlen, da unser Auto mit dem Dachträger nun höher als 2 Meter war. Der Preis der Fähre wird immer nach Größe des Fahrzeugs berechnet.

Hier geht es zur Webseite von Colorline.

Während unserer Reise durch Südwest Norwegens blieb es nicht aus immer wieder kleine Fährüberfahrten zu nehmen.

Eine Fährüberfahrt kostet in der Regel 12-15€ für zwei Personen mit einem Auto unserer Größe. Wir haben in etwa 6 kleine Überfahrten genommen. 
Die zweit teuerste Fähre auf dieser Reise war die Fähre von Bodø nach Mosekenes - auf die Lofoten.
Hier haben wir 104 € bezahlt.

Unseres Wissens nach kosten die Fähren alle gleich viel und es gibt keine günstigere Fähre dorthin.
Man kann auch über den Landweg bis nach Reine fahren. Der Weg über Land dauert jedoch 7 Stunden und ist 640 Kilometer länger. Zumal wir auf dem Weg nach Schweden sowieso diesen Weg fahren würden.

 

 

Maut      84 €

Die Maut wird anhand elektronischer Kennzeichen Erkennung erhoben und man bekommt nach seiner Reise etwa 30-60 Tage später eine Rechnung an die Meldeadresse des Fahrzeugs.
Wir haben uns vor unserer Reise auf der norwegischen Seite für Maut registriert, da uns gesagt wurde, dass man ansonsten in der teuersten Stufe eingestuft wird. Es dauert nur wenige Minuten und kann möglicherweise bares Geld sparen. 
Uns erreichte eine Rechnung in Höhe von 70 €. Wir finden es okay, da wir relativ häufig mautpflichtige Straßen befahren haben, da wir auf einen Umweg meist keine Lust hatten "nur" um 2 - 3 Euro zu sparen. Auf einigen Strecken kann es sich aber definitiv lohnen einen kleinen Umweg zu fahren, weswegen es sich lohnt sich die mautfreie Route im Vergleich anzusehen.
Nördlich der Atlantik Straße, die mittlerweile mautfrei ist, muss man einen Tunnel befahren, der mit 14 € Maut Gebühr, welche man direkt vor Ort entrichtet zu buche schlägt. 

 

 

Campingplätze      35 € 

Auf unserer gesamten Norwegen Reise haben wir bloß zwei Campingplätze zum Übernachten genutzt. 
25 € haben wir auf dem Geirangerfjorden Feriesenter Campingplatz beim Geirangerfjord ausgegeben, da es dort überhaupt keine wild Camping Möglichkeit für uns gab.

10 € haben wir auf einem "Parkplatz" in Reine, auf dem man auch über Nacht stehen konnte auf den Lofoten ausgegeben, da wir dort keine bessere Alternative gefunden haben und die Aussicht ziemlich schön war dort. 

Duschen     ca. 35 € pp.

Ansonsten haben wir etwa 70 € fürs Duschen auf Campingplätzen ausgegeben. Wir hatten ziemlich oft sehr gutes Wetter, weswegen wir sehr oft unsere Outdoor Dusche nutzen konnten. War das Wetter zu schlecht, oder wir wollten mal eine "richtige" Dusche nehmen, haben wir einfach den nächstbesten Campingplatz angesteuert und haben dort nach einer Dusche gefragt. In der Regel ist das kein Problem und kostet meistens so etwa 1 € die Minute oder pauschal ca. 2-3 € pro Person.

 


Wäsche waschen 18 €

Während unserer Zeit in Norwegen waren wir drei Mal Wäsche waschen. Das haben wir meistens ebenfalls auf einem Campingplatz erledigt. Eine Waschladung plus Trockner kostet in der Regel insgesamt 6 €. 

__________________________________

INSGESAMT haben wir  1575 € für zwei Personen 

in fünf Wochen Norwegen ausgegeben

         Zu den Lofoten gibt es natürlich auch VLogs von uns: 

   LOFOTEN

Norwegen ist wirklich ein Traum und wir haben unsere Zeit dort unglaublich genossen.

Es gibt unzählige Outdoor Aktivitäten, tolle Wild Camping Plätze und unberührte Natur. 

Wir hatten unglaublich gutes Wetter, was unseren Trip natürlich unglaublich schön gemacht hat. 

Eine Reise durch Norwegen muss nicht unbedingt teuer sein, wenn man gut haushaltet. Man kann viel Geld sparen, was die Übernachtungen betrifft und auch clever einkaufen. 

Also, deinem Trip nach Norwegen steht jetzt nichts mehr im Wege, pack deinen Bulli und entdecke dieses unglaubliche Land! 

Wenn du noch Fragen hast, scheu dich nicht uns anzuschreiben.

Ansonsten schau dir doch mal unsere Vlogs und unser Q&A zu dieser Reise Norwegen an. 

DANKE FÜRS REINSCHAUEN

Das war:

Roadtrip Norwegen

5 Wochen an der Westküste entlang bis zu den Lofoten

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