3 Tage im Salar de Uyuni

Der Salar de Uyuni in Bolivien ist mit mehr als 10.000 Quadrat­kilometern die größte Salzwüste der Welt und ein absolutes Highlight einer jeden Reise durch Bolivien. Diese Riesige Salzwüste enstand vor über 10.000 Jahren durch die Austrocknung des Paläosees Tauca.

Zu Recht einer unserer Top Punkte auf unserer Bucketlist und Highlight unserer gesamten Reise...

Auf einer Tour mit einem 4x4 Off Road Jeep bekommt man aber noch mehr geboten. Man erkundet unglaubliche Lagunen mit faszinierenden Kulissen und Tierwelten.

Aber wie kommt man dort hin?

Erst einmal muss man nach Uyuni, das ist ein kleiner Ort, von dem aus die Touren in die Salzwüste starten. 

Es kommt natürlich darauf an, von wo aus du dorthin möchtest. In der Regel kommst du da problemlos mit einem Fernbus hin. Wir sind für etwa 60€ pro Person von La Paz mit Amaszonas geflogen.

In Uyuni gibt es nichts zu sehen, ein typisches Touristen Drehkreuz mit Hotels und Restaurants, von dem aus massenhaft die Touristen in die Salzwüste gekarrt werden.

Uyuni 

Es werden verschiedene Touren angeboten, wahlweise auch eine, die dich bis nach San Pedro de Atacama in Chile bringt, oder wieder zurück nach Uyuni. Wir wollten weiter nach Chile, also war es für uns optimal und stressfrei.

Auch die Länge der Tour kann unterschiedlich gebucht werden: 

  • 1 Tag

  • 2 Tage

  • 3 Tage (mit der Möglichkeit bis nach Chile gebracht zu werden)

Kosten:

Die 3 Tagestour kostet etwa 100 Euro pro Person.(mit Transfer nach Chile etwa 120)

Eine Übernachtung in einem Hotel in Uyuni kostet etwa 23 Euro inkl. Frühstück (Wir schliefen im Hostel Oro Blanco - achte im Winter darauf, dass eine Heizung inklusive ist)

Der Flug aus La Paz kostete etwa 60 Euro

Vorbereitungen:

Wasser. Nimm genug Wasser mit, dort gibt es eigentlich kaum die Möglichkeit Wasser zu kaufen, bzw. ist es teurer.

Bargeld. Duschen, Toilette und der Eintritt auf die Kakteeninsel (die du unbedingt besuchen solltest -kostet etwa 30 BOL.) kosten extra , man sollte also ein wenig Bargeld dabei haben.

Warme Sachen. Auch wenn du bis nach Chile gebracht wirst und eigentlich dein ganzes Gepäck dabei hast- es wird über den Tag hinweg auf dem Dach des Autos bleiben. Packe also auf jeden Fall deinen Daypack. Im südamerikanischem Winter wird es auch tagsüber sehr kalt, besonders wenn es windiger ist.

Es ist eine Wüste und somit kühlt es nachts extrem ab, auch wenn tagsüber die Temperaturen recht angenehm sind.

Wir hatten im Juni also tagsüber Temperaturen bis zu 15 °C und nachts wiederum um die -6 °C. Sei also darauf vorbereitet und kleide dich (Achtung mein üblicher Tipp): im Zwiebellook.

Wenn man keinen Schlafsack hat, bekommt man kostenlos einen vom Tourbetreiber gestellt.

Sonnencreme& Sonnenbrille.  Die Salzwüste hat eine unglaubliche Reflektion, weswegen du dich unbedingt eincremen solltest!!! Ansonsten kannst du dir schnell einen Sonnenbrand einholen.

Die Touren sind überwiegend auf spanisch. Du kannst auch einen englischen Tourguide buchen, für einen Aufpreis. Unser spanisch ist super schlecht, dennoch haben wir keine englisch sprachige Tour gewählt. Wir haben trotzdem alles verstanden, da der Guide sich Mühe gibt, dass man ihn auch mit schlechtem spanisch versteht- und in der Regel ist jemand auf der Tour dabei, dessen spanisch gut genug ist und netterweise ein bisschen übersetzt.

 

Tour Verlauf

Tag 1.  Man startet vom Tourbüro aus, alles wird verladen und losgeht's zum Bahnhofsfriedhof.

 

 

Anschließend geht es in die Salzwüste. Hier wird einem näheres über die Salzwüste erzählt und man bekommt die ersten Gelegenheiten unglaubliche Fotos zu schießen. Daraufhin stoppt man beim DAKAR Race Zeichen, wo Flaggen aller möglichen Nationen wehen. Dort kann man Fotos machen und sich umsehen. Hier wird dann in der Regel Mittag gegessen, in einem Gebäude, das komplett aus Salz gemacht ist. 

 

Dann werden noch viele der berühmten Illusion Bilder geschossen, für die die Wüste so berühmt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Mega Spaß. Anschließend besichtigt man noch die Kakteeninsel, auf der Kakteen wachsen, die über 10 Meter hoch sind.

 

 

Am Ende des Tages sieht man sich noch den Sonnenuntergang an und fährt zur Unterkunft. Dies war auch ein Hotel- komplett aus Salz. Man bekommt Abendessen und Tee. Man hat hier dann auch die Möglichkeit zu duschen. Verwunderlicherweise gab  es dort Strom, sodass wir unsere Kamera Akkus aufladen konnten!

Die Nacht war sehr kalt, weswegen wir froh über den Schlafsack und unsere dicken Klamotten waren. Es war aber erträglicher als gedacht.

Tag 2. Morgens geht es nach dem Frühstück noch vor Sonnenaufgang los. Der Weg ist weit. In der Regel fahren die Touren an Tag 2 zur Laguna Colorada und anderen Lagunen - zu den bunten Seen eben, die auf allen Werbebildern drauf sind, wo Flamingos (zu jeder Jahreszeit) anzutreffen sind.

Im Winter ist es leider oft der Fall, dass dort meterhoch Schnee liegt und die Touren dann dort nicht hinfahren. Das war auch bei uns der Fall. Alternativ fahren die Touren dann zu anderen, ebenso schönen Lagunen, wo auch  Flamingos sind. Die Kulisse die man befährt ist einfach unglaublich.

Man stoppt noch an vielen weiteren schönen Orten, bis man dann abends wieder zur Unterkunft fährt. Hier haben wir dann mit der ganzen Gruppe in einem Zimmer geschlafen. Hier gab es auch keine Möglichkeit zu duschen. Es ist eher eine Zwecksunterkunft, als das man sich wohlfühlen würde. Aber letztendlich sitzt man sowieso abends noch gemeinsam am Tisch isst, trinkt Wein, spielt noch Karten Und fällt dann hundemüde ins Bett.

Tag 3. Nach dem Frühstück und vor Sonnenaufgang ging es dann für uns zur chilenischen Grenze. Etwa 2 Std. Fahrt. Das Prozedere war ganz schön langwierig, aber sonst ohne Probleme.

 

Erst einmal muss man in ein Häuschen (mit einer langen Warteschlange, weil viele Reisebusse über diese Grenze einreisen), wo man den Ausreisestempel erhält. Dann wurden wir zu einem kleinen Reisebus gebracht. Dort haben wir uns von unserer Tour verabschiedet und wurden dann zur chilenischen Einreise Stelle gebracht. Auch hier wieder langes Warten.

Nachdem man den Einreisestempel erhalten hat, muss man in ein anderes Häuschen, wo die Koffer durchsucht werden.

 

WICHTIG: Entsorge vorab deine Coca Blätter, denn die sind in Chile verboten!

Dieses Prozedere hat in etwa 2 Std. gedauert. Nachdem man die Tour durch alle möglichen Häuschen absolviert hat, geht es dann etwa 3 Stunden lang mit dem Bus nach San Pedro de Atacama.

Hinweis: Packt euch in Uyuni für Tag 3 unbedingt Snacks ein, denn wir hatten nichts dabei und haben uns beinahe ausgehungert in San Pedro dann aufs Mittagessen gestürzt. (Frühstück 7.30 Uhr-  Ankunft  Chile: 16 Uhr)

Fazit

Alles in allem war es eine super gelungene Tour, mit Eindrücken, die wir nie wieder vergessen werden.

Wenn du also in Südamerika bist und die Natur liebst, empfehle ich dir einen Schlenker bis nach Uyuni um die Salzwüste zu sehen.

Achte auch darauf, bei wem du buchst, denn es gibt sehr viele Veranstalter. Deine Tour steht und fällt mit dem richtigen Fahrer, denn er ist für die gesamte Tour, dein Fahrer, dein Guide, dein Koch und dein Sanitäter.

Lies dir vorab lieber ein paar Rezensionen durch, bevor du was buchst, was dich dann nicht zufrieden stellt.

Ich empfehle mind. die 2 Tages Tour zu buchen, die Lagunen, die an Tag 2 angesteuert werden sind mindestens genauso beeindruckend und schön, wie die Salzwüste.

Salar de Uyuni
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