Roadtrip an der Ostküste Australiens

Die Ostküste Australiens hat unglaublich viel zu bieten. Man kann hier unglaublich viel Zeit verbringen. 

Wir hatten damals über die Travelagency Peterpans ein komplettes Paket für die berühmten Ausflüge zu Fraser Island und den Whitsunday Islands gebucht. Ich würde es im Nachhinein nicht wieder so machen, denn ich glaube nicht, dass wir dadurch gespart haben, aber erheblich teurerer war es nicht unbedingt. Man kann nämlich für diese Trips auch richtige Schnäppchen über bookme.co.au ergattern.

Vorteil dieses Pakets war für uns aber, dass wir das Geld schon am Beginn der Reise hierfür verplant hatten und somit definitiv alle Trips machen können. Andererseits kann das auch zum Nachteil werden, wenn dein Budget knapp ist.

Somit liefen wir aber nicht Gefahr zu einem bestimmten Punkt für die Touren kein Geld mehr zu haben. Diese Touren werden mit offenem Datum gebucht.

Es reicht ein paar Tage vorab anzurufen und sich für die jeweilige Tour einzubuchen

Whitsunday Island

Die Whitsunday Island Touren starten alle von Airlie Beach aus.

Hier kann vor Ort oder in anderen größeren Städten (Cairns, Brisbane, Sydney..) die Touren buchen.

Du kannst zu den Whitsunday Islands mit einer zwei- oder drei tägigen Tour reisen.

Unsere drei-tägige Tour mit einem Katamaran hat so in etwa 330 AU$ pro Person gekostet. Wir waren mit der "Avatar" Crew unterwegs und waren rundum zufrieden, trotzdem empfehle ich dir, die verschiedenen Anbieter mal zu googlen und die Rezensionen zu lesen, bevor du buchst.

Verpflegung (Essen und Trinken) sind im Preis inklusive,

genauso wie der Verleih des Schnorchel Equipments.

 

Was du brauchst:

  • Snacks

  • Alkohol

  • Sonnencreme

  • Handtücher

  • Badesachen

  • Sonnenbrille

  • Leichte Sachen

  • Warme Sachen (abends auf dem Boot kann es ziemlich kühl werden)

  • Kamera

  • Pflegeartikel (Zahnbürste, etc.)

  • Übelkeitstabletten (falls du an Seekrankheit leidest)

 

Es gibt die Möglichkeit an Bord zu duschen, die Dusche ist aber fast dauerhaft besetzt. Stell dich also eher darauf ein, nicht jeden Tag die Gelegenheit zu haben, duschen zu gehen. Zudem gibt es nur wenig Wasser an Board, weswegen jeder dazu angehalten wird maximal 2 Minuten zu duschen.

 

Tour Verlauf:

Die Tour startet am Hafen von Airlie Beach. Hier kannst du für eine geringe Gebühr (ich glaube es waren ca. 8 AU$ pro Tag) deinen Camper für die Tage stehen lassen.

Gegen frühen Morgen geht es dann auf den Katamaran, wo jeder seine „Kabine“ – ich möchte es eher Luke nennen - zugeteilt bekommt.

Wir haben in den Außenluken geschlafen. Es ist tatsächlich nur ein Loch, in das man hinein schlüpft, worunter sich dann etwa 1 m² Raum befindet, in der sich  mit eine Matratze befindet.

Ich muss zugeben, es ist leicht beklemmend am Anfang. Letztendlich dient es nur für den Schlaf, denn man hält sich den ganzen Tag an Deck auf. Zudem empfehle ich die Außenluken, denn es gab auch etwa vier Schlafplätze innerhalb des Katamarans. Jedoch laufen alle hier morgens und nachts durch um auf Toilette zu gehen, was sehr nervig sein kann.

Tag 1 besteht überwiegend aus fahren, wobei man bereits die ersten Gelegenheiten zum schnorcheln bekommt.

Man sitzt gemeinsam an Deck und genießt die Fahrt und lernt die Anderen kennen.

Abends sitzt man dann wieder gemeinsam an Deck, genießt die untergehende Sonne in der Bucht, in der das Boot über Nacht geparkt ist, spielt ein paar Trinkspiele und unterhält sich, bis es dann ab in die Luke geht.

Am nächsten Morgen wurden wir vom Motor geweckt. Die See war rau, weswegen wir dann endgültig aus der Koje geworfen wurden, als die Fahrt Richtung Whitsunday Islands wieder begann. Der Tag war sehr stürmisch, weswegen es leider nicht so entspannt an Deck war.

Kurz vor Ankunft auf den Whitsunday Islands wurde das Wetter aber glücklicherweise besser.

Wir wurden mit einem kleinen Schlauchboot vom Katamaran an den Strand gebracht. Hier ging es dann einen kleinen Wanderweg hinauf bis zur Aussichtsplattform. 

Unglaublich - dieses strahlende Türkis in Kombination mit dem schneeweißen Sand.

Der Sand der Whitsunday Islands ist einer der pursten der Welt. 

Das merkt man, denn man kann seinen Schmuck mit dem Sand polieren, auch strahlen Fuß- und Fingernägel, wenn man ihn damit eingerieben hat.

Unglaublich schön und so menschenleer. 

Tausende Fotos schossen wir und konnten nicht genug bekommen von diesem Anblick bekommen.

Anschließend bekam jeder etwa zwei Stunden Zeit die Strände auf eigene Faust zu erkunden.

Um ehrlich zu sein, war uns das zu wenig Zeit. Schließlich fährt man so lange, um endlich dort zu sein und hat nicht wirklich genung Zeit den wunderschönen Ort zu genießen.

Man möchte den Moment verewigen, am Strand entlanglaufen, Fotos schießen, sich in den weißen Sand legen. Die Zeit ist dafür tatsächlich knapp.

Ein Unglaublicher Ort an dem wir gerne mehr Zeit verbracht hätten.

Nachmittags ging es dann zurück aufs Boot und wir konnten nochmal schnorcheln.

Abends gab es dann wieder Abendessen und wir spielten wieder ein paar Trinkspiele.

 

An Tag 3 bekamen wir nochmals die Gelegenheit zu schnorcheln, bevor es dann wieder mit dem Katamaran Richtung Airlie Beach ging, wo wir dann gegen Mittag ankamen.

 

Eine unglaubliche Tour, bei der man wunderschöne Fische beim Schnorcheln bestaunen konnte, Sonnenuntergänge, die Meeresbriese und einen Ausblick aufs weite offene Meer an Deck genießen konnten und Eindrücke von einem unglaublichen Ort hinterlassen hat, die man nie wieder vergessen wird.

Die Whitsunday Island Tour ist definitiv jeden Cent wert und ich empfehle auch unbedingt die lange Tour zu wählen, da es ein absolutes Highlight der australischen Ostküste ist.

 

Fraser Island

Fraser Island ist eine riesige, befahrbare Sandbank, die von Harvey Bay oder Rainbow Beach mit der Fähre zu erreichen ist. Um hier am Strand zu fahren braucht man unbedingt einen Allrad Antrieb Wagen.

Man kann auch auf eigene Faust dorthin reisen, sollte sich aber vorab unbedingt informieren, da die befahrbaren Strände von Ebbe und Flut bestimmt werden. Bei Pech kann der Wagen, wenn man bei Flut auf der Straße unterwegs ist oder am Strand parkt im schlimmsten Falle absaufen.

Auch hat man dort keinen Internet- und nur sehr schlechten Handyempfang. Seid also gut vorbereitet, wenn ihr euch auf eigene Faust dorthin begebt.

 

Auch diese Tour war in dem Paket enthalten, das wir in Cairns für die Touren der Ostküste gebucht haben.

In etwa kostet so eine Tour aber 280 AU$ für drei Tage. Wir waren mit "Dingo Tours" unterwegs.

Bei dieser Tour darf man die 4WD Autos auch selber fahren, was besonders cool ist. Hierfür muss man aber mindestens 21 Jahre alt sein.

Die Tour beginnt eigentlich schon einen Tag eher. Meistens ist in den Touren eine Hostelnacht vorab inklusive. Hier werden dann Gruppen gebildet, die immer zusammen in einem Jeep fahren. Die Gruppe besteht aus etwa 7 Personen. Zusammen kauft man sich dann Proviant und Getränke etc.  für die Tour, die sind nämlich nicht im Preis enthalten.

Was du brauchst:

  • Snacks

  • Alkohol

  • Sonnencreme

  • Handtücher

  • Badesachen

  • Sonnenbrille

  • Leichte Sachen

  • Warme Sachen (abends kann es ziemlich kühl werden)

  • Kamera

  • Pflegeartikel (Zahnbürste, etc.)

 

 

Tour Verlauf

An Tag 1 muss man sich noch vor Aufbruch im Hostel ein Video darüber ansehen, wie man richtig fährt und sich richtig verhält. Dann werden die Sachen verladen und es geht Richtung Fähre.

Am ersten Tag haben wir mit den Jeeps ein wenig die Insel erkundet und auch einen Stop am berühmten Lake McKenzie gemacht.

Abends bezogen wir das Camp. Süße Zelte und ein kleiner Kochbereich mit Sitzbänken. Richtig schöne Atmosphäre und man ist der Natur wirklich nah...sehr nah- ohne Dusche und Toilette ( ja genau, die Wildnis ist nun dein Badezimmer).

Wir genossen die Abende. In großer Runde saßen alle zusammen, aßen und tranken das ein oder andere Bier. Anschließend als die ersten ins Zelt gingen saßen wir noch mit ein paar anderen zusammen und schauten (ja total kitschig, aber wirklich wahr) in die Sterne. Sie sind dort einfach so unglaublich hell und klar.

Wir saßen dort also zusammen im Sand als ein Dingo plötzlich nicht mal 3 Meter von uns entfernt das Camp erkundete. Ein absolut Wahnsinns Gefühl.

An Tag 2 ging es bereits früh nach dem Frühstück in die Jeeps, abwechselnd durfte jeder mal ans Steuer. Wir fuhren zum Hangover Creek. Der ist hier besonders bekannt.

Es ist ein eiskalter Bach der einmal im Kreis führt- man kann sich also langlegen und treiben lassen (sofern man die Kälte erträgt).

Auf der Strandautobahn geht es dann mit 80 km/h weiter zu einem Look Out. Von hier aus hat man wirklich einen unglaublich schönen Ausblick auf die Küste und ihren ewig langen türkisen Wellen. Nach einem Stop bei den Champagne Polls ging es dann auch wieer zurück Richtung Camp.

Tag 3 ist eigentlich ein reiner Abreisetag. Man räumt die Zelte aus und auf frühstückt und packt dann seine Sachen und fährt wieder Richtung Fähre, wo man dann so gegen Nachmittag wieder in Harvey Bay oder eben Rainbow Beach angelangt. 

Eine richtig coole Tour, mit ebenso schönen Eindrücken und einer tollen Truppe. Ich habe immer wieder die Frage gehört: Fraser Island oder Whitsunday Islands? 

Ich finde es schwierig, wenn du das Geld hast mach beides. Denn glaub mir, du wirst es bereuen nach Hause zu fliegen und eins dieser Highlights nicht gemacht zu haben. Ich finde auch das die Touren nicht miteinander zu vergleichen sind. 

Bei der Whitsunday Islands Tour verbringt viel Zeit auf dem Katamaran und geht viel schnorcheln während man bei dieser Tour eben mehr Action hat, da man viel mit dem Auto durch Sand und am Strand entlang fährt.

Mich haben von der Kulisse die Whitsunday Islands besser gefallen, wobei ich auf Fraser Island die Tour besser fand. Abends zusammen im Camp sitzen mit dem Auto am Strand zu fahren hat mir persönlich besser gefallen. Ich denke aber auch, dass es zum Teil auch an der Truppe lag, die auf der Fraser Island Tour irgendwie cooler war.

Das so zu pauschalisieren.

Deswegen nimm dein Geld zusammen und gönn es dir. Denn so teuer ist es schlussendlich auch nicht und was willst du besseres mit dem Geld machen? 

Du hast gelesen: Die Highlights der Ostküste Australien's

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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